So pflegt ihr eure Dehnungsstreifen nachhaltig und liebevoll

Besonders in der Schwangerschaft und Pubertät neigen Frauen dazu, Dehnungsstreifen zu bekommen. Foto von Jonathan Borba von Pexels.

In freundlicher Kooperation mit unserem Partner ŌMAKA Naturkosmetik*

Dehnungsstreifen, auch Schwangerschaftsstreifen genannt, treten auf, wenn das Bindegewebe der Haut durch zu schnelles Wachstum einreißt. Das ist zum Beispiel häufig in der Schwangerschaft der Fall, aber auch bei schneller Gewichtszunahme oder intensivem Bodybuilding kann das passieren. Besonders oft betroffen sind der Bauch, die Oberschenkel, der Po und die Brust. Schuld an den Narben ist ein schwaches Bindegewebe mit zu wenig Kollagen. Während einige Träger*innen der Streifen sich daran stören, freunden sich andere schnell mit ihnen an. Eins haben sie aber alle gemein, egal ob angenommen oder verhasst: Nach einer Zeit verblassen sie und sind dann in der Regel kaum noch erkennbar.

Wir in der EKOLOGISKA-Redaktion kennen uns mit den Streifen inzwischen gut aus, denn alle drei Autorinnen haben schon Erfahrungen mit Dehnungsstreifen gemacht. Und alle drei beschlich das Gefühl, dringend etwas „dagegen“ tun zu müssen. Oder besser gesagt: Dafür, dass sie möglichst schnell verblassen. Vorneweg sei gesagt, dass man Werbeversprechen, die suggerieren, man könne die Streifen im Handumdrehen zum Verblassen bringen, nicht trauen sollte. Das ist unseriös und hier wird damit Kasse gemacht, dass Frauen* unzufrieden mit den Veränderungen ihres Körpers sein sollen. Aber: Man kann seine Streifen pflegen und sich in diesem Prozess vielleicht sogar ein wenig mehr mit ihnen anfreunden. Wie das nachhaltig geht, das zeigen wir Dir in diesem Artikel.

In Bio-Qualität, vegan & Naturkosmetik: Arganöl von ŌMAKA.

Die Basics: Hier entstehen Dehnungsstreifen

Unsere Haut besteht aus drei großen Schichten: Der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Dehnungsstreifen entstehen in der Lederhaut, denn hier befinden sich die elastischen Fasern Kollagen und Elastin, im sogenannten Bindegewebe. Wenn diese Fasern überdehnt werden und in dessen Folge reißen, kommt es zu irreparablen Rissen in der Unterhaut. Es dauert nicht lange, bis wir die rötlichen Streifen an unserem Körper entdecken können. In der Schwangerschaft sind Frauen übrigens besonders anfällig dafür, Dehnungsstreifen auszubilden. Das liegt nicht nur am rasch zunehmenden Bauchumfang, sondern auch am erhöhten Kortisolspiegel im Blut. Dieser verringert nämlich nachweislich die Elastizität der Haut.

So weit so gut. Aber wie können wir unsere Dehnungsstreifen denn nun nachhaltig pflegen? In der Redaktion hat es sich bewährt, auf natürliche Mittel zu setzen. Wir verwenden am liebsten reines Bio-Arganöl wie das von ŌMAKA Naturkosmetik zur Pflege unserer Tigerstreifen. Das Öl wurde kaltgepresst, ist PETA Cruelty-Free und vegan sowie zertifizierte Naturkosmetik nach ICADA-Standard. Was uns an dem Arganöl besonders gefällt ist, dass wir es nicht nur für unsere Dehnungsstreifen einsetzen können, sondern auch zur Pflege der Haare, für die Oil Cleansing Method oder auch für unsere Nägel. Wie ihr das Öl beispielsweise zur Pflege von Afro-Haar einsetzen könnt, das hat ŌMAKA-Gründerin Jen hier erklärt.

Warum Arganöl eine gute Wahl zur Pflege von Dehnungsstreifen ist

Arganöl ähnelt in seiner Zusammensetzung sehr stark der Zusammensetzung des menschlichen Hautfetts. Deshalb zieht das Öl besonders gut und besonders tief in die Haut ein. Daneben überzeugt das Öl durch seine Inhaltsstoffe: Der Anteil an Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen ist besonders hoch. Außerdem enthält Arganöl sehr viel Vitamin E in Form von Gamma-Tocopherol. Deshalb gilt das Öl als entzündungshemmend, zellschützend und blutdrucksenkend. So unterstützt Arganöl die Haut dabei, sich schneller zu regenerieren – Dehnungsstreifen verblassen unter Umständen schneller. Wir wollen an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass es sehr schwierig ist, nachzuweisen, ob die Streifen wirklich schneller ihren rötlichen Schimmer verlieren oder nicht. In der Theorie sollte es zu sein, aber jeder Körper ist anders. Setzt euch und euren Körper also nicht unter Druck. Er wird die Streifen heilen, sobald er soweit ist.

So pflegst Du Deine Dehnungsstreifen mit Arganöl

  • Nimm eine kleine Menge Öl und reibe sie zwischen deinen Handflächen, bis das Öl angenehm warm ist
  • Trag es auf die betroffenen stellen auf: In kreisenden, fließenden Bewegungen, bis das Öl schön in die Haut eingearbeitet wurde
  • Wiederhole die Massage zwei Mal täglich, morgens und abends

Die Pflege der Streifen hat aber noch einen anderen Vorteil: Man setzt sich mit ihnen auseinander und tut ihnen etwas Gutes. Das kann langfristig dazu führen, dass man sich und die Veränderungen des eigenen Körpers besser annimmt. Vielleicht findest Du ja während der Massage einen Blickwinkel, aus dem Dir Deine Streifen besonders gefallen oder entdeckst ein Muster, das Du ansprechend findest. Über deine Haut zu streichen und sie so zu liebkosen kann Deine Beziehung zu Deinem „neuen“ Aussehen positiv beeinflussen – gib dem Ganzen also eine Chance, wenn du so weit bist! Vielleicht bist du aber sogar stolz auf die Veränderung, weil sie zeigt, was Dein Körper in Deiner Schwangerschaft geleistet hat. Egal, wie Dein persönlicher Blickwinkel im Moment sein mag: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Streifen irgendwann einfach ganz selbstverständlich zu einem gehören. Und zwar ganz unabhängig davon, wie man sich am Anfang mit der Veränderung gefühlt hat. Sei gnädig zu dir selbst und liebe deinen Körper, denn er ist wundervoll!

*ŌMAKA ist Partner von EKOLOGISKA. Das heißt, dass wir ab und an Content austauschen und freundschaftlich miteinander verbunden sind. Hier fließt kein Geld.


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