Wasser: Schmeckst Du den Unterschied?

Wasser schmeckt nach nichts, oder? Stimmt nicht! Foto von Daria Shevtsova von Pexels

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Wasser schmeckt nach nichts. Das hört man immer wieder, wenn man sagt, dass man jetzt richtig Lust auf ein Wasser hat und sich auf den Geschmack freut. Dass Wasser nach nichts schmeckt, das können aber nur Personen behaupten, die noch kein Wasser trinken mussten, das nicht schmeckt. Wir lebten lange Zeit in einer Altbauwohnung in Leipzig. Das Leitungswasser, welches aus unserem Wasserhahn kam, war das, was man auf gar keinen Fall trinken wollte. Es war trüb, schmeckte zeitweise nach altem Rohr, zeitweise nach undefinierbaren Dingen. Klar war nur, dass dieser Geschmack nicht ins Wasser gehört. Und so kam es, dass mein Mann und ich, ansonsten überzeugte Leitungswasser-Trinker, regelmäßig Wasserkästen in den fünften Stock schleppten. Natürlich ohne Aufzug. 

Da der Bio-Markt die nächstgelegene Einkaufsmöglichkeit war, kauften wir immer dort ein. Ansonsten hätten wir bei Wasser sicher auch eine Ausnahme gemacht und wären auf den normalen Supermarkt umgestiegen, denn Glasflaschen zu schleppen, das macht auf Dauer wirklich keinen Spaß. Wir hatten aber Glück und konnten unserem Bio-Markt treu bleiben. In unserem Haushalt landete besonders oft die Mondquelle von St. Leonhards. Wir mochten das Wasser, gingen aber nicht besonders achtsam mit ihm um, sondern tranken es, um unseren Durst zu stillen, wie wahrscheinlich die meisten Menschen. Im Nachhinein betrachtet ist das wirklich schade, denn die Wässer von den St. Leonhards Quellen sind wirklich etwas Besonderes.

Lebendige Wässer bewusst genießen

Die Wässer, die St. Leonhards anbietet, kennt wahrscheinlich jede*r, der*die regelmäßig im Bio-Markt einkaufen geht. Aber habt ihr euch schon einmal näher mit dem Unternehmen beziehungsweise seiner Philosophie befasst? Das Ziel von St. Leonhards ist es, jedem Menschen das passende Wasser anbieten zu können – und zwar in Abhängigkeit der momentanen Befindlichkeit. Das Unternehmen ist der Überzeugung, dass jedes Wasser individuell ist und sich durch seinen eigenen Charakter und ganz bestimmte Schwingungsfrequenzen auszeichnet. St. Leonhards bezeichnet seine Wässer übrigens selbst als lebendige Wässer – darunter verstehen sie naturbelassenes, an der Quelle abgefülltes Wasser artesischen Ursprungs. Dieses verfügt über eine fein-kristalline, stabile Clusterstruktur mit anti-oxidativen Eigenschaften, ein natürliches Bioresonanzspektrum, große Reinheit und eine ausgewogene Mineralisierung. 

Die Wässer von St. Leonhards.

Welches der lebendigen Wässer passt also ganz aktuell zu unserer Befindlichkeit? Das wollten mein Mann und ich herausfinden. Er ist ausgebildeter Biersommelier und damit Experte für das Herausschmecken von Aromen aus Getränken. Gemeinsam haben wir alle stillen Wasser verkostet. Ganz wichtig: Alle Wässer sollten Zimmertemperatur haben. St. Leonhards selbst schlägt einen Sensorik-Dreiklang vor: Probieren. Spüren. Entscheiden. Wir haben diesem Prozess noch das Riechen vorangestellt, da über die Nase ein Großteil des Geschmackssinns gesteuert wird. 

Aber Moment mal, kann man wirklich solche Unterschiede im Wasser schmecken? Aber natürlich. Ansonsten wären wohl auch Professionen wie der des Wassersommeliers obsolet. Sind sie aber nicht. Im deutschen Handel gibt es aktuell rund 600 Sorten Mineralwasser. Und jedes dieser Wässer schmeckt ein bisschen anders, denn jedes wurde unterschiedlich mineralisiert: Mal säuerlich, mal vollmundig, weich oder kantig. Nicht jeder hat einen Geschmackssinn, der so fein ist, wie der eines Sommeliers. Trotzdem kann man Unterschiede schmecken, auch als Laie. 

Insgesamt gibt es sechs Quellen, aus denen St. Leonhards neun Sorten Wasser abfüllt: Die Sonnenquelle, die Mondquelle, die Lichtquelle, die St. Georgsquelle, die St. Leonhardsquelle und die Jodquelle. Um zu entscheiden, welches Wasser gerade am besten zu unserer Befindlichkeit passt, haben wir im ersten Schritt jedes Wasser in ein Teku-Glas gegeben. Diese werden sonst bei den Bierverkostungen meines Mannes eingesetzt. Sie bieten den entscheidenden Vorteil, dass die Oberfläche der Flüssigkeit sich vergrößert und mehr Aromen wahrgenommen werden können. Mit der Nase im Glas haben wir zunächst den olfaktorischen Eindruck der Wässer auf uns wirken lassen. Danach probierten wir das Wasser, nahmen einen kleinen Schluck und behielten ihn im Mund. Schließlich haben wir das Wasser bewusst gespürt: Wie fühlt es sich auf der Zunge an, wie beim Herunterschlucken? 

Verkostung im Teku Glas: So können möglichst viele Aromen wahrgenommen werden.

Die Verkostung: Wir haben einen klaren Favoriten

Das erste Wasser, welches wir verkosteten, war die St. Leonhardsquelle (Disclaimer: Es gibt auch eine ‚Medium‘ Variante, wir haben aber nur die stillen Wässer verkostet). Sie roch leicht mineralisch und leicht salin, ein wenig nach Meeresluft. Der Geschmack war insgesamt mild mit einem sehr schlanken Körper. Wie alle Wässer floss es sehr schön die Kehle runter, sehr weich. Als nächstes war die Lichtquelle dran. Auch sie roch salzig, aber weniger intensiv. Dafür nahmen wir eine kalkige Note wahr. Der Körper des Wassers war wieder sehr schmal. Die Mondquelle hat ebenfalls einen schmalen Körper, ging aber mehr ins Basische rein. Ebenso die Vollmond-Abfüllung, wobei diese im Vergleich ‚belegter‘ schmeckte, also etwas schwerer. Die St. Georgsquelle hinterließ auf uns den geringsten Eindruck. Ein sehr neutrales, weiches Wasser. Geschmacklich überzeugt hat uns das JodNatur. Dieses Wasser schmeckte leicht eisenhaltig, klar und weich. Unser Favorit ist allerdings die Sonnenquelle. Während alle anderen Wässer sehr zurückhaltend im Spüren waren, war die Sonnenquelle präsent: ein neutraler Geruch, aber dafür ein sehr starker Körper. Dadurch hob sie sich von allen anderen Wässern ab. 

Und nun? Wir wissen jetzt, was das für uns aktuell optimale Wasser ist. Das ist gut, denn so trinken wir, was uns schmeckt und steigern so sehr wahrscheinlich unsere Flüssigkeitsaufnahme. Dass der Geschmack entscheidend ist, haben wir in unserer Dachgeschoss-Wohnung bemerkt: Mein Mann trank plötzlich gar kein Wasser mehr Zuhause, weil er das Leitungswasser nicht leiden konnte. Auch bei mir, die sonst immer eine Flasche parat hat, litt die Flüssigkeitszufuhr unter unserer Wohnsituation. Besser wurde das erst, als wir wieder abgefülltes Wasser kauften. Und das ist gut so, denn Wasser ist für unseren Körper und Geist enorm wichtig. 

Welches Wasser trinkt ihr am liebsten?


Mehr Informationen zu den Wässern von St. Leonhards findet Ihr hier.

One thought

  1. So ein spannendes Thema. Als überzeugte Leitungswassertrinkerin weiß ich gut, dass nicht alles Wasser gleich schmeckt. Das Leitungswasser im Haus meiner Schwiegermutter zum Beispiel schmeckt mir gar nicht – mit der Folge, wie du es auch beschrieben hast, dass ich dort deutlich weniger trinke oder vermehrt auf Tee oder verdünnten Saft zurückgreife. Meinem Mann ist der Geschmack erst aufgefallen, nachdem er sich an unser Leitungswasser gewöhnt hat. Vielleicht verkoste ich auch mal die St. Leonards-Wässer, um eure Beschreibungen besser nachvollziehen zu können 🙂

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