Wäsche platzsparend und nachhaltig trocknen: Der Hangbird macht’s möglich

Minimalistisch und ressourcenschonend: Der etwas andere Wäscheständer “Hangbird”. Foto: Hangbird.

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Wir müssen uns einschränken, wenn wir das Klima retten wollen. Und zwar auch in Sachen Wohnfläche pro Person. Das hat jüngst eine Studie des Wuppertal Instituts ergeben. “Der Trend zu immer mehr Wohnfläche müsste verlangsamt oder bestenfalls sogar umgekehrt werden”, erklärt Dr. Georg Kobiela, der die Studie unter anderem durchgeführt hat, dazu. Er hat in einer Studie untersucht, welche Maßnahmen nötig wären, damit Deutschland einen fairen Beitrag zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels leistet. Langfristig können und sollten wir also mit weniger Platz zurechtkommen.

Inspiriert vom Leben in einer englischen WG

Tiny House Bewohner:innen machen schon lange vor, dass es funktionieren kann, mit weniger Platz zurecht zu kommen. Damit das klappt, müssen aber smarte Lösungen her, die Platz sparen. Was man nicht braucht, das sind sperrige Möbel wie Wäscheständer, die das Leben auf kleinerem Raum ungemütlich machen. Das dachte sich auch Samuel Kutter, als er kurz vor der Geburt seines ersten Kindes nach einer platzsparenden Lösung zum Wäschetrocknen suchte. Also erinnert er sich an seine Studienzeit in England zurück, als es in seiner WG einen viktorianischen Deckentrockner gab. Er verändert diese Konstruktion für sich und seine junge Familie, gestaltet sie neu und fügt aus praktischen Gründen einen Flaschenzug hinzu. Und siehe da: Seine Konstruktion funktioniert, spart seiner Familie sehr viel Platz ein und ist sogar kindersicher. Von diesem ungewöhnlichen Wäscheständer sind auch Samuel Kutters Freunde begeistert. Und zwar so sehr, dass sie ihn schließlich ermutigen, seine Idee zu vermarkten: Der Hangbird ist geboren.

Seine Wäsche an der Decke zu trocknen, das klingt erst einmal ungewöhnlich, bietet aber in der Praxis viele Vorteile: Dadurch, dass die Wäsche an der Decke hängt, wird sie nämlich schneller trocken, da die warme Luft im Raum in Richtung Decke zirkuliert. Außerdem ist die Wäsche sicher vor Tieren und Kindern – ganz anders, als bei einem normalen Wäscheständer, bei welchem man als Eltern oder Haustierhalter immer Angst haben muss, dass der Ständer kippt oder die Wäsche ruiniert wird. Nicht zuletzt sorgt der Hangbird aber für mehr Platz: Durch den Flaschenzug ist die Wäsche ruckzuck aus dem Sichtfeld verschwunden, und man kann die Fläche, die gerade in Stadtwohnungen eher begrenzt ist, sinnvoller nutzen. Da das Design des Hangbirds minimalistisch und chic ist, stört er die Optik im Raum auch nicht, im Gegenteil: Er ist ein hübsches Accessoire.

Für jeden Haushalt der passende Hangbird

Kutter startet seine Unternehmung 2016 mit einem Crowdfunding, in welchem die Unterstützer:innen mitbestimmen konnten, welche Rahmengrößen und Seilfarben in Zukunft verfügbar sein sollen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Als Kund:in hat man heute die Wahl zwischen insgesamt neun Rahmengrößen, zwei Holz- und sieben Seilfarben. Der kleinste Rahmen misst dabei 60 cm x 100cm, der größte 80 cm x 200 cm. Hier findet also jeder Haushalt die für ihn passende Größe.

Das minimalistische, schlichte Design des Hangbirds macht den Wäscheständer zu einem Möbel, das einen gut und gerne viele Jahre begleiten darf. Aber nicht nur deshalb ist der Hangbird eine nachhaltige Investition: Das PEFC-zertifizierte Holz stammt von einem Familienunternehmen aus mitteldeutschen Wäldern, weitere Familienunternehmen fertigen die Seile oder stellen die Oberfläche her, die Donau-Ries-Werkstätten in Nördlingen bearbeiten das Holz und die Caritas-Werkstätten in München übernehmen die Konfektionierung.Bei einigen Kleinteilen wird auf Ware aus dem Ausland zurückgegriffen, da solche Teile in Deutschland nicht mehr produziert werden. So sind die Lieferketten kurz und übersichtlich, was tendenziell CO2-Emissionen einspart.

Besonders  nachhaltig wird der Hangbird aber erst , wenn er einen Wäschetrockner ersetzt: Wäsche Waschen und Trocknen stellt circa 20 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in Haushalten dar. Mit Hangbird braucht es im Sommerhalbjahr gar keine Energie, und bei völligem Verzicht auf ein elektrisches Gerät spart man auch die graue Energie für die vergleichsweise sehr aufwendige Herstellung eines Haushaltgerätes.

Der Praxischeck: Was kann der Hangbird?

EKOLOGISKA durfte den Hangbird einem Praxis-Check unterziehen. Das Paket, in dem der Hangbird kommt, ist überraschend kompakt. Bei der Verpackung wurde weitestgehend auf Plastik verzichtet, lediglich die Kleinstteile sind in einen Beutel geschweißt. Schön ist übrigens auch, dass das Unternehmen auch sogenannte “Hangbirds mit Charakter” verkauft – also solche, die kleine Macken haben, aber noch einwandfrei benutzbar sind.

Der Aufbau hat sich in meinem Fall als kleine Herausforderung erwiesen. Wie gut, dass Hangbird in einigen Städten einen Montage-Service anbietet. Für jemanden, der ein wenig handwerklich begabt ist, sollte das aber kein Problem sein. Ich habe mir Hilfe bei meinem handwerklich begabten Mann gesucht. Auch, weil die Anleitung sehr detailliert ist, hatte er den Dreh schnell raus. Einmal montiert ist die Bedienung des Hangbirds mit dem Flaschenzug einfach: runterlassen, Wäsche aufhängen, wieder hochpacken. Fertig! Das Schöne ist, dass die Wäsche so kinder- und katzensicher aufgehängt werden kann – für mich, die sowohl das eine, als auch das andere zuhause hat, wirklich wichtig. Vor allem, weil wir in einer eher kleinen Wohnung wohnen, hat sich der Hangbird schnell einen Platz in unserem Herzen gesichert: Wir haben nämlich jetzt sehr viel mehr Platz und er ist auch schön fürs Auge. Denn ein Wäscheständer, der im Wohnzimmer rumsteht, bringt ganz schön viel optische Unruhe in die Wohnung. 


Insgesamt können wir den Hangbird als platzsparende, sichere und nachhaltig produzierte Alternative zum Wäscheständer und vor allem elektrischen Wäschetrockner wärmstens empfehlen. Dadurch, dass er in so vielen Varianten erhältlich ist, findet man für jede Wohnung den passenden Hänger – optisch, aber auch von der Größe her. Und nicht zuletzt schafft man so Platz für die wirklich schönen Dinge des Lebens.


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