Fünf Brands für nachhaltige Bademode

Der Badeanzug von Coco Malou bezaubert mit seinem Rückenausschnitt. Foto: Coco Malou.

Der Sommer steht vor der Tür! Und damit auch die Zeit, in der man in den See oder ein Schwimmbecken hüpfen möchte, um sich abzukühlen. Klassischerweise trägt man dabei Bademode, wenn man nicht gerade nichts trägt. Die besteht in der Regel aus Kunstfasern wie Polyamid und Polyester, welche auf Basis von Erdöl produziert werden. Die Produktionsbedingungen variieren von Label zu Label – allerdings wird der Großteil unserer Badebekleidung in asiatischen Ländern gefertigt. Insofern wird es Zeit und ethisch-ökologische Alternativen. Und davon gibt es mehr als genug! Wir stellen euch unsere fünf liebsten Labels einmal vor.

Coco Malou: Nach Lingerie kommt nun auch nachhaltige Bademode

Zwei Jahre ist es her, dass Coco Malou seine erste Lingerie-Kollektion auf den Markt gebracht hat. Vor ein paar Wochen flatterte dann die Pressemitteilung zum Launch der Bademoden-Kollektion in unser Postfach. Und die kann sich wirklich sehen lassen: In drei Farben präsentiert das Unternehmen seine Styles für den Strand. Neben Schwarz und Creme ist auch ein Rost-Ton dabei. Gefertigt wird die Kollektion in Portugal unter fairen Bedingungen. Das Label setzt dabei auf recyceltes Polyester und Polyamid sowie Elasthan. Die Hosen starten bei 39,90 Euro und die Bikini-Tops bei 54,90 Euro. Den Badeanzug der Kollektion gibt es für 94,90 Euro.

Besonders der schöne Rust-Ton setzt ein Highlight in der Kollektion. Foto: Coco Malou.

erlich Textil: Back to Basics

erlich Textil aus Köln bleibt bei seiner ersten und vorerst einzigen Bademode-Linie ziemlich basic: Zwei Tops, zwei Bottoms und ein Bikini, alle relativ schlicht gehalten. Neben schwarz ist auch ein Apricot-Ton in der Kollektion enthalten und ein Blau, das Lust auf Meer macht. Die Kollektion besteht aus recyceltem Polyamid und Elasthan (LYCRA) und wird ebenfalls in Portugal gefertigt. Eine Bikini-Hose bekommt man hier ab 42,95 Euro, das Top dazu ab 59,95 Euro. Der Badeanzug kostet 74,95 Euro. Hier muss man schnell sein, weil die Linie nicht verlängert wird.

Underprotection: Extravagante nachhaltige Bademode in bunten Farben und Mustern

Bei Underprotection wird wahrscheinlich jede:r fündig, denn die Auswahl ist riesig. Es gibt diverse Schnitte, Farben und Muster. Neben schrillen Farben bekommt man aber auch eine große Auswahl an Teilen in schwarz geboten. Besonders interessant: Es gibt auch Bikinis und Badeanzüge speziell für Schwangere! Auch Underprotection setzt auf recyceltes Material, genauer gesagt auf Polyester und Polyamid. Preislich starten die Hosen bei 40 Euro, die Tops bei 40 Euro und die Badeanzüge bei 110 Euro.

Cool, verspielt und süß: Die Mode von Underprotection kann alles sein. Foto: Underprotection.

Woodlike: Schicke Wende-Bikinis, die Gutes tun

Die Designs von Woodlike machen gute Laune: Bunt und zum Wenden gedacht, sodass man zwei Styles in einem hat, kommen die meisten Bikinis der Brand daher. Woodlike setzt bei seiner nachhaltigen Bademode auf ECONYL, also recyceltes Nylon, das zum Teil aus Fischernetzen besteht. Gefertigt werden die schicken Teile in Italien unter fairen Bedingungen. Besonders ist, dass die Stoffe einen UV-Schutz von 50 bieten. Pro verkauftem Teil wird außerdem 1% gespendet. Preislich liegen die Teile etwas höher: Eine Hose bekommt man ab 70 Euro, ein Top ab 79 Euro. Ein Badeanzug kostet ab 169 Euro.

Die schicken Wendehosen von Woodlike. Foto: Woodlike.

Anekdot: Eine riesige Farbauswahl

Das Konzept der Badekollektion von Anekdot ist ziemlich genial: Es gibt eine Auswahl an raffinierten Modellen, die wiederum in allen möglichen Farben angeboten werden. Keine Muster, kein Schnickschnack. Aber ein detailfeines Design, das in allen Farben strahlt. Anekdot setzt dabei auf ECONYL als Material. Preislich muss man mit mindestens 60 Euro für ein Top, 65 Euro für eine Hose und 160 Euro für einen Badeanzug rechnen.

Die Bademode von Anekdot kommt in vielen Farben daher. Foto: FLUME STUDIO Joao Hasselberg.

Braucht ihr noch einen Tipp für den richtigen Sonnenschutz? Wir haben uns ein paar Naturkosmetik-Sonnencremes einmal genauer angesehen.


Dir gefällt, was wir machen? Dann zeig uns das gerne, indem du unser kleines, unabhängiges Redaktionsteam bei Steady unterstützt. Das kostet nicht die Welt – für uns bedeutet das aber ganz viel!

Kommentar verfassen