Über die Kunst, seine Neujahrsvorsätze einzuhalten

Nach dem Sekt ist vor den Guten Vorsätzen. Foto von cottonbro von Pexels

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Knapp ein Drittel der Deutschen hatte für das nun hinter uns liegende Jahr gute Neujahrsvorsätze gefasst. Das ergab eine Studie von YouGov aus dem Dezember 2020. Ganz oben mit dabei: Mehr Sport machen und eine bessere Ernährung. Wie viele Menschen ihre Vorsätze am Ende tatsächlich durchziehen, dazu liefern unterschiedliche Studien unterschiedliche Ergebnisse. Aber im Schnitt, so scheint es, halten sich nur rund zehn Prozent erfolgreich an das, was sie sich in der Silvesternacht vornehmen – der Rest gibt irgendwann auf.

Ich persönlich habe viele Jahre zu denen gehört, die ihre Neujahrsvorsätze eigentlich ganz gut im Griff hatten: Vier Jahre in Folge habe ich jedes Jahr in den ersten drei Monaten des Jahres erfolgreich abgenommen, was ich im Vorjahr zugelegt hatte, und den Januar über Alkohol gefastet. Und dann? Dann wurde ich schwanger und es war dahin mit meiner Disziplin. Gut, in der Schwangerschaft selbst sollte man natürlich keine Diät halten und keinen Alkohol trinken. Aber auch 2021, ohne Baby im Bauch, hatte ich einfach keinen Nerv dafür, mir selbst neue Verhaltensregeln aufzuerlegen. Corona, der Alltag ohne Kita und beruflicher Stress füllten mich in diesem Jahr einfach extrem aus. Allerdings merke ich langsam aber sicher, dass ich darunter leide, kaum Sport zu machen und relativ viel Süßkram zu essen. Deshalb setze ich meine Hoffnung auf 2022 – und die guten Vorsätze! Aber wie schaffe ich es diesmal, nicht aufzugeben?

Die Liste an Tipps für Neujahrsvorsätze im Internet ist lang

Um diese Frage zu beantworten, habe ich in die Tasten gehauen und die Suchmaschine befragt. Hier stößt man direkt auf unzählige Artikel und Tipps, wie man es vermeintlich schafft, seine Ziele zu erreichen. Ich lerne: Schon die Tatsache, dass ich meinen Vorsatz als Vorsatz bezeichne, könnte dazu führen, dass ich aufgebe. Denn Vorsätze seien einfach nicht konkret genug und zum Scheitern verurteilt. Ziele formulieren, das würde helfen, schreibt zumindest ein Fitness-Profi für die GQ. Außerdem lerne ich, dass ich Dinge mindestens drei (manchmal wird auch von vier geschrieben) Wochen täglich machen muss, damit sie zur Gewohnheit werden. Zwei Mal pro Woche Sport machen zu wollen, das ist also kein gutes Ziel – stattdessen solle ich mir vornehmen, täglich Bewegung in meinen Alltag zu integrieren. Das kann an fünf Tagen der Woche ein Spaziergang ein, an zweien dann eine Jogging-Runde. Mein Ziel lautet also: Jeden Tag Bewegung. Und zwei Mal die Woche, da treibe ich meinen Puls in die Höhe.

Da steht er also, mein perfekter Vorsatz. Jetzt muss er nur noch in die Praxis umgesetzt werden. Tatsächlich habe ich so lange keinen Sport getrieben, dass ich nicht einmal mehr passende Kleidung habe. Deshalb schaue ich mich nach Sportbekleidung um. Was mir wichtig ist: Ich will, dass diese fair produziert wurde und aus nachhaltigeren Materialien besteht. Das ist gar nicht so einfach, denn funktionelle Sportkleidung wird oft aus synthetischen Fasern hergestellt, die aus Erdöl gewonnen und unter schlechten Produktions- bzw. Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Das Problem: Die Fasern werden in der Regel aus Erdöl hergestellt. Außerdem können die synthetischen Fasern beim Waschen brechen und so zu Mikroplastik werden, das durch die Filteranlagen in Gewässer gelangt. Es muss also eine Alternative her. Und dafür ist Planetics die perfekte Anlaufstelle.

Nachhaltige Sportkleidung: Planetics bietet eine große Auswahl

Planetics ist ein Marktplatz für hochwertige, faire und nachhaltige Sportbekleidung. Die Kleidung besteht aus nachhaltigen Materialien, wie zum Beispiel Bio-Baumwolle, ECONYL, recyceltem Polyester oder TENCEL. Alle Hersteller, die ihre Waren auf der Plattform anbieten dürfen, werden von Fabian Hörst und seinem Team persönlich ausgewählt und im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen geprüft. So hat man als Kund:in die Garantie, das man alles, was man bei Planetics findet, guten Gewissens kaufen kann – eine enorme Entlastung. Denn wer schon einmal zu einzelnen Modemarken recherchiert hat, der weiß, wie schwer es sein kann, Greenwashing von echtem Engagement zu unterscheiden.

Neben Kleidung für Yoga und Laufen findet man auch Schwimmkleidung, Ausrüstung zum Skifahren, Schuhe und sogar Trainigsgeräte bei Planetics. Darüber hinaus gibt es eine Auswahl an veganen Protein-Produkten speziell für Sportler:innen. Die Plattform spendet außerdem ein Prozent ihres Umsatzes an Healthy Seas. Das ist eine Organisation, die die Ozeane von Fischernetzen aus Plastik befreit. Perfekt, wenn man sich sportliche und nachhaltige Neujahrsvorsätze vorgenommen hat.

Der Anspruch ist, dass jedes einzelne Teil eine Verbesserung der konventionellen Alternative darstellt

Ich entscheide mich für die “Fit for Future” Leggings von Besonnen. Die besteht aus recyceltem Polyester, sodass kein Erdöl für die Produktion der Kunstfaser verwendet werden muss. Auf der Website von Planetics erfahre ich außerdem, dass das Material selbst aus Italien kommt. Genäht wurde meine Hose in Polen. Beim Waschen werde ich darauf achten, einen Guppyfriend zu benutzen. Das ist ein spezieller Waschbeutel, der Mikroplastik auffängt.

Als Oberteil wähle ich das EUCALYPTUS PERFORMANCE WOMEN’S LONGSLEEVE von Iron Roots. Das besteht auf TENCEL Lyocell, einer Eukalyptusfaser. Im Unterschied zu Viskose- und Modal-Fasern wird hier nur eine Chemikalie verwendet, um aus dem Eukalyptus eine Textilfaser zu produzieren. Die Herstellung von Lyocell ist insgesamt deutlich umweltschonender als die Produktion anderer Chemiefasern. TENCEL Lyocell wird in Österreich produziert und durch Iron Roots in Portugal zu meinem nachhaltigen und fairen Sportshirt konfektioniert. Planetics ist genau das richtige, wenn ihr auf der Suche nach nachhaltiger und fairer Sportkleidung seid. Mit dem Code (Platzhalter).

Neujahrsvorsätze halten: Sich seine Erfolge sichtbar machen

Richtig gekleidet kann es also losgehen: Die guten Neujahrsvorsätze werden Realität. Ein neues Outfit ist zwar in gewisser Weise ein Ansporn, dann wirklich auch laufen zu gehen. Aber ich kenne mich und weiß, dass das alleine nicht reicht. Also hänge ich mir einen Kalender ins Wohnzimmer, in welchem ich jeden Tag gut sichtbar markiere, dass ich mich bewegt habe. So sieht auch meine Familie, was ich mache (oder eben auch nicht). Ein bisschen Druck wird schon nicht schaden. Oder?

Tatsächlich kann es helfen, Ziele gemeinsam anzugehen und sich gegenseitig zu motivieren. Vielleicht gründet man eine Laufgruppe mit dem Partner:in oder der besten Freundin, dem besten Freund? Mein Mann hat im Moment eine sehr intensive Sportroutine, die dann stattfindet, wenn ich arbeiten bin. Sich hier anzuschließen, das kommt nicht in Frage. Und Freunde haben wir bei uns im Ort nicht so wirklich (damn, das klingt trauriger, als es ist). Also bin ich auf mich und meinen Kalender gestellt. Und den Trick, dass ich schon 21 Tage vor Silvester angefangen habe, Bewegung in meinen Alltag zu integrieren. Das wird Vorsatz-mäßig der wohl entspannteste Start ins Jahr, den ich mir hätte bescheren können. Und wenns dieses Jahr nicht mit den Neujahrsvorsätzen klappt: Man kann auch im Juni, September oder Oktober noch starten – Hauptsache, man fängt an. Zumindest dann, wenn das Ziel wirklich das eigene ist. In diesem Sinne: Frohes Neues Jahr!


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