Das neuste von Ekologiskamag

Buchrezension: Urban Farming von Juliane Ranck und Laura Setzer

Bereits jetzt lebt die Hälfte der Erdbevölkerung in Städten. Der Gesellschaftsanalytiker und Ökonomie Karl Marx führte die Stadtflucht auf die ursprüngliche Akkumulation zurück. Also: Die Enteignung der Bevölkerung von Land. Dadurch waren viele gezwungen in Städte zu ziehen, um Arbeit zu finden. Dichter Wohnraum und Fabriken führten zu der Abwendung von Selbstversorgung bis hin zu dem heuten Status Quo. Fast niemand mehr isst sein „eigenes“ Essen. Der Großteil der städtischen Bevölkerung ist nicht nur völlig abhängig von Fremdversorgung, sondern ist der Überzeugung, es sei schlichtweg unmöglich selbst Essen in der Stadt zu bauen. Aber das ist falsch.

Weiterlesen »
pro choice posters at a building

Fremdbestimmung: Mein Körper, deine Regeln.

Ende Juni wurde in Deutschland der Paragraph 219a abgeschafft. Dieser untersagte die Webung für Schwangerschaftsabbrüche und machte es Ärzt*innen zudem schwer, Informationen über Abtreibungen öffentlich anzubieten. Ein Erfolg für all diejenigen, die seit Jahren gegen reproduktive Fremdbestimmung kämpfen.

Weiterlesen »

Grünlicht Milieu: Ist Fridays For Future rassistisch?

Fridays for Future (FFF ist eine der bedeutendsten klimaaktivistischen Bewegungen in Europa. Oft wird sie aber auch als weiße klimaaktivistische Bewegung bezeichnet. #Whitedaysforfuture twitterte der Musiker Chefket, als er 2019 von einem Protest ausgeladen wurde. Vorspulen zu März 2022: Die Sängerin Ronja Maltzahn wird von „Fridays For Future – Hannover“ ausgeladen, diesmal ist der Grund „Kulturelle Aneignung“, was eine sehr umstrittene Form des Rassismus ist. Der Vorwurf ist oft, dass nicht-weiße und/oder migrantisierte Menschen nicht erwünscht sind oder nur „geduldet“ werden, wenn sie „nicht aus der Reihe tanzen. Aber lässt sich der Vorwurf wirklich belegen?

Weiterlesen »