5 Apps, die dein Leben nachhaltiger machen

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Ein Smartphone hat heutzutage (fast) jede*r. Ausgetauscht wird es oftmals alle zwei Jahre. Nämlich dann, wenn der Vertrag ausläuft. So machen sowohl Hersteller als auch Mobilfunkanbieter ein gutes Geschäft. Die Umweltwirkung von Smartphones ist (auch deshalb) miserabel. Es werden viele Rohstoffe benötigt, die unter menschen- und umweltunwürdigen Bedingungen abgebaut werden müssen. In dieser Woche soll es bei EKOLOGISKA deshalb um einen nachhaltigeren Umgang mit dem eigenen Smartphone gehen. Heute gibt es deshalb fünf nachhaltige App-Tipps.

Codecheck hilft dir, gute Kaufentscheidungen zu treffen

Codecheck ist eine App, die in der Nachhaltigkeit-Community sehr weit verbreitet ist. Und das aus gutem Grund. Die App hilft dir dabei, schädliche Inhaltsstoffe in Kosmetika & Co. zu identifizieren. Dafür hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du scannst den Barcode des Produktes, oder aber du tippst den Namen des Produktes ein. Das Ergebnis ist dann eine Auflistung der einzelnen Inhaltsstoffe, unterteilt in ‚Unbedenklich‘, ‚Leicht bedenklich‘, ‚Sehr bedenklich‘ und ‚Nur individuelle Einschätzung möglich‘. Außerdem findest du die Gründe für die jeweilige Beurteilung des Inhaltsstoffes und erfährst, von wem der Bestandteil entsprechend bewertet wurde. Codecheck stützt sich in der Regel auf seriöse Quellen, wie beispielsweise das Bundesinstitut für Risikobewertung. Dadurch, dass man auch einfach nur den Barcode scannen kann, ist die App eine tolle Einkaufshilfe, denn man kann noch im Laden checken, wie gut oder schlecht das anvisierte Produkt ist.

Replace Plastic bündelt Kräfte

…und zwar von uns allen! Vorausgesetzt, die App wird oft genug genutzt. Denn die App funktioniert folgendermaßen: Wenn du im Supermarkt ein Produkt siehst, welches unnötigerweise in Plastik verpackt ist, dann kannst du mit der App den Barcode scannen und deine Beschwerde wird an den Hersteller weitergeleitet. Das ist ein ganz tolles Tool, um den Herstellern sehr konkret zu sagen, was sie wo besser machen können. Und auch für Verbraucher*innen generell eine gute Partizipations-Möglichkeit, denn viele Einflussmöglichkeiten haben wir abseits von Wahlen und Demonstrationen nicht. Um den nötigen Druck auszuüben muss die App allerdings wirklich zahlreich genutzt werden. Ansonsten verlaufen die einzelnen Beschwerden im Sand.

Toogoodtogo hilft, überschüssiges Essen an den Mann*die Frau zu bringen

Heute gehört es zum guten Ton, dass jedes Café und Restaurant ein Frühstücks-Buffet anbietet, bei welchem dauerhaft nachgelegt wird. Und auch, dass die Auslage beim Bäcker fünf Minuten vor Ladenschluss noch voll ist wie kurz nach Lieferung der Waren ist für uns zur Normalität geworden. Was aber passiert mit den ganzen Lebensmitteln, die so kurz vor Ladenschluss noch rumliegen? Normalerweise landen sie im Müll, wenn es gut läuft werden alte Brötchen noch weiter verkauft oder reduziert angeboten. Mit der App Toogoodtogo bekommen diese Lebensmittel eine zweite Chance, denn die Geschäfte, die etwas übrig haben, können ihre Waren noch am selben Tag zu einem reduzierten Preis an Kunden abgeben, denen es nichts aus macht, dass die Sachen schon den ganzen Tag in der Auslage oder einige Stunden auf einem Buffet lagen.

Freiwillig coole Projekte unterstützen mit der letsact-App

Letsact vermittelt Stellen für Freiwilligenarbeit. Und zwar nicht, wie man es klassischerweise kennt, im Ausland, sondern in deiner unmittelbaren Nähe. So kann man sich lokal in seiner Freizeit ehrenamtlich engagieren, und zwar für soziale oder nachhaltige Projekte. Um Kontakt zu einem Veranstalter aufzunehmen braucht es nur zwei Klicks – die Entwickler haben alles möglichst einfach gehalten. Noch ist das Angebot übersichtlich und es finden sich vor allem Projekte in den Ballungsräumen, aber die App gewinnt stetig an Bekanntheit. Deshalb ist zu erwarten, dass sich das Angebot bald ausweitet. Probiere es aus – ob als Helfer*in oder als Veranstalter*in.

Restlos genießen mit der Beste Reste App

Ihr habt gekocht und es sind Lebensmittel übrig, die augenscheinlich gar nicht miteinander zu kombinieren sind? Das ist vermutlich ein Trugschluss! Hilfreich kann ein Blick in die „Beste Reste“-App sein, die vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung entwickelt wurde. Hier kann man eingeben, was man übrig hat, und die App spuckt ein passendes Rezept raus. So können wir aktiv Lebensmittelabfälle vermeiden!

Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus dem App-Angebot, welches es auf dem Markt gibt. Wenn ihr Lust auf einen zweiten Teil habt, dann schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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